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Element Feuer
Lichtfarbspektrum Natürliches Licht Natürliches Licht ist für das körperlich-seelisch-geistige Wohlbefinden von großer Bedeutung. Wer den Einfluss des Lichtes auf unsere Gesundheit verstehen möchte, muss zunächst die Bestandteile des Sonnenlichtes mit denen von künstlichem Licht vergleichen, welchem wir ausgesetzt sind. Licht besteht aus wellenförmiger Strahlungsenergie. Das sichtbare Licht liegt zwischen 400-700 Nanometer, Gammastrahlen. UV Strahlen usw. liegen unter 400 Nanometer, Infrarot, Mikrowellen usw. liegen über 700 Nanometer. Das Sonnenlicht umfasst alle diese unterschiedlichen Wellenlängen und liefert das gesamte elektromagnetische Spektrum, unter dem sich alles Leben auf diesem Planeten entwickelt hat. Sonnenlicht hat keimtötende Eigenschaften und eine starke Wirkung auf Physis und Psyche. Daher achten wir bei der Planung des Hauses sehr bewusst darauf, dass die Wohn- und Arbeitsbereiche wie Küche, Essplatz oder Kinderzimmer ausreichend natürliches Licht zu den verschiedenen Tageszeiten empfangen. Die in der ENEV befürwortete fensterlose Nordwand muss leider als verheerend bezeichnet werden - da in jedem Raum ausreichend Tageslicht vorhanden sein muss. Ausschlaggebend für ein gesundes Licht ist nicht nur die Größe und Anordnung der Fenster, sondern auch die Qualität des Fensterglases. Seit Jahrmillionen genießt und nutzt der Mensch die Vorteile der Sonne. Trotz extremer Technisierung ist und bleibt die kostenlose Wärmestrahlung der Sonne unübertroffen. Bei der Verwendung von "aktiven Sonnennutzungssystemen" wie z.B. Solare Brauchwassererwärmung muss immer der Faktor Mehrkosten-Nutzungseffekt berücksichtigt werden. Trotz langer (oft völlig unwirtschaftlich) Amortisation befürworten wir die Anschaffung einer Solaranlage als Beitrag zur Abgasreduzierung. Sehr wichtig ist für uns sind jedoch die "passiven kostenlosen Sonnenenergien", deren Nutzung durch Speicherung und Absorption sehr effizient ist. Genauere Informationen erhalten Sie auf Wunsch in einem Beratungsgespräch. Die Raumtemperatur sollte nach Sir Leonard Hill Physiologe (1866-1952) einem Frühlingstag im Freien angeglichen werden. Aus vielen Jahren intensiver Forschung an der Universität London kam er zu dem Ergebnis, dass eine warme, feuchte Temperatur schädlich ist, weil sie den Stoffwechsel des Körpers verlangsamt und Krankheiten begünstigt. Unser Strahlungswärme-System erzeugt eine mittlere Raumtemperatur von 17°C (gefühlt ca. 21°C) und einer RLF von ca. 50%, dies entspricht einem Frühlingstag. Die sorptionsfähigen Oberflächen mit zum Teil geruchs- und schadstoffneutralisierender Wirkung, sowie die Schall schluckenden Wände mit Naturlicht durchlässigen Verbundfenstern sogen für eine optimale Raumtemperatur. Herkömmliche Heizsysteme basieren auf dem Konvektionsprinzip. Das bedeutet: Die Temperatur der Luft als Wärmeträger im Raume wird durch einen Heizkörper an einer bestimmten Stelle des Zimmers erhöht. Die erhitzte Luft steigt auf und kältere Luft strömt von unten nach. Die dadurch erzeugte Luftwalze bringt Wärmeverluste und Temperaturunterschiede mit sich und wirbelt den Staub auf. Gesundheitliche AspekteAus gesundheitlicher Sicht ist der Einsatz von Wärmestrahlungssystemen zu empfehlen, da gegenüber Konvektionssystemen eine um ca. 2-3°C niedrigere Raumtemperatur als ebenso angenehm empfunden und deutlich weniger Staub aufgewirbelt wird. Verblüffend dabei ist, dass bei diesem System so gut wie keine Temperaturunterschiede zwischen den unteren und oberen Raumteilen messbar sind. Da Strahlungswärme von den im Raum befindlichen Körpern absorbiert und wieder emittiert wird, reduzieren sich die Wärmeverluste in geschlossenen Räumen (Hohlraumstrahlung) gegenüber Konvektions-systemen erheblich! Strahlungswärme dehnt sich nach allen Seiten gleichmäßig aus, daher bringt der Einsatz von Grundbaumaterialien mit hoher Masse und Speichermöglichkeit aus energetischer Sicht den höchsten Nutzen. Hier ist in erster Linie Lehm als das Material der Wahl zu nennen. In Häusern von biolehmhaus werden ausschließlich Wärmestrahlungssysteme verwendet. Dies können je nach Anforderung irdene Grundöfen, Wandheizungs- oder Heizleistensysteme sein. Besonders beliebt ist die Verwendung unserer eigens entwickelten Wärmeleisten in Kombination mit einem Grundofen im Wohn-Essbereich. Leider werden bei Strahlungswärmesystemen noch immer thermo-dynamische Formeln zur Berechnung der benötigten Energiemenge zugrunde gelegt, obwohl diese (für Konvektionssysteme gängigen Formeln) bei Strahlungswärmeberechnungen belegbar zu falschen Ergebnissen führen.
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